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Die Legende von Kronos - Eine Kurzform

 

Die Legende besagt:

Kronos stürzte seinen Vater, Uranos, und entmannte ihn mit einer Sichel, die Gaia zuvor aus dem Erz der Erde schuf. Die Geschlechtsteile fielen zusammen mit dem Blut und den Samen ins Meer und daraus entsprang Aphrodite. Bluttropfen des abgetrennten Geschlechtsteils fielen auf Gaia, die Erde, und befruchteten sie abermals und sie gebar die Giganten, die Erinnyen und die Eschennymphen. Seitdem regierte Kronos und die Zeit nannte er das Goldene Zeitalter.

 

Eine Prophezeiung besagt, dass Kronos von einem seiner Söhne gestürzt werden soll, wie sein Vater vor ihm. Deshalb fraß er nach der Geburt alle Kinder auf, die aus der Verbindung zwischen ihm und Rhea entstanden waren. Allerdings hatte Rhea Angst um ihren letzten Sohn, Zeus, weshalb sie diesen versteckte und Kronos stattdessen einen eingewickelten Felsen überreichte. Dieser bemerkte den Betrug nicht und verschlang ihn. Zeus, der zum Mann herangewachsen war, wollte Kronos stürzen und selbst Herr der Welt werden. Dazu brauchte er aber seine Geschwister, weshalb er Kronos mit einer List dazu brachte, sie auszuwürgen. Dann führte er gemeinsam mit den Olympiern Krieg gegen die Titanen, welche von Kronos angeführt wurden.

 

Nach einer abgewandelten Erzählung brachte Zeus Kronos auf die „Insel der Seligen“, die Elysischen Gefilde, die am Rande des Erdkreises liegen, wo Kronos nun bis heute regiert und wo das Goldene Zeitalter noch immer andauert. In der Mythologie ist von einem Kampf der Titanen die Rede. Dabei geht es um die Errichtung des Regimes von Zeus. Zeus war der größte Gott des Olymps, der Göttervater, ein Sohn des Kronos, alias Saturn und von Rhea. Das Goldene Zeitalter war in der griechischen Mythologie die Zeit, als die Welt von Kronos regiert wurde, nachdem die Titanen ihren Vater Uranos besiegt hatten.

 

Quellen: Die Goldene Stadt im Untersberg 2- Die Kronos Offenbarung 

 

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