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Geheimnis im Dreiländereck

Die auffallenden Steintürme, die wie Wollsäcke übereinander getürmt aussehen, erblicken wir schon aus der Ferne. Diese sogenannte Wollsack-Verwitterung wirkt erhaben in Ihrer Erscheinungsform und zwingt uns, die Macht der Natur zu erkennen. Physikalische und chemische Prozesse haben diese Steine so gebildet, wie man sie heute bestaunen kann. Meist sind es die grobkristallinen, massigen Gesteine aus Granit und Sandstein die solch eine Imposante Verwitterungsform entstehen lassen. 

 


Wir besuchten den Dreisesselberg im Nationalpark des bayrischen Waldes. Ein Berg, der bekannt ist für seine Felsformationen wie aber auch für seinen Wald, der durch einen Orkan verwüstet wurde und sich erst langsam wieder erholt. Ebenso bekannt ist diese Region für Ihre Sagen und Legenden. Wir sprechen vom ,,Dreiländereck" mit dem mysteriösen Steinernen Meer.

 

Mit Mystery-Freunden, darunter der Historikerin Gabi Lukacs, Forscher und Geomant Gunnar Hiptmair und Roman Pollak, bin ich einen ganzen Tag lang durch dieses steinerne Gebilde gewandert. Wie mich meine Leser bereits kennen - alles was der Wissenschaft echte Rätsel aufgibt und voller Mythen und Legenden ist, dort bin ich gerne. So auch an diesem Tag den 30 Mai 2019.

  

Neben Relikten aus der Nazizeit und unzähligen Schalensteinen, den Teufelsschüsseln, entdeckten wir einen ,,Ton und Frequenz-Stein". Einen frei schwingenden Steinquader, der durch anschlagen mit einem Klöppelstein, ähnlich einer Glocke, zum Tönen gebracht wird.  

Dieser Ort wird zu Recht als der Olymp des Mühlviertels und als Sitz der Götter bezeichnet!

 

Wir wanderten über beeindruckende Steinhalden inmitten des toten Waldes. Über ein Meer von Steinblöcken gigantischen Ausmaßes. Diese Steinhalden werden als ,,Steinernes Meer“ bezeichnet. Die ersten Gedanken bei diesem Anblick?

 

,,Wie können diese Gesteinswelten entstanden sein? Natürlich sehen sie nicht aus. Aber können Menschenhände diese Brocken jemals gestemmt, bearbeitet und transportiert haben?“  

 

Ein großes Dankeschön an den Steinernen Forscher und Geomanten Gunnar Hiptmair, der uns diesen Tag durch sein Forschungsgebiet gelotst hatte. 

Vieles hier bedarf noch der Forschung, vieles wurde auch schon aufgedeckt und einiges wird auch zu gegebener Zeit von mir noch veröffentlicht werden aus der Gegend ,,Bayrischer Wald"

 



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Kommentare: 1
  • #1

    Gunnar (Donnerstag, 30 Mai 2019 22:04)

    Sehr cooler Trip war das !