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Die Ägidikirche am Hohenstein als ein Portalpunkt

Die Ägidikirche am Hohenstein

Begeben wir uns wieder mal in das faszinierende Mühlviertel. 

Nun, neben dem mysteriösen Untersberg, dem Okkulten Turin, einem Tor zur Unterwelt in Houska und dem Gegenpol vom Untersberg, dem Dreisesselberg, gibt es noch so einiges zu entdecken und ebenso zu erforschen. Diesmal möchte ich in die sogenannte Ägidikirche am Hohenstein in Engerwitzdorf einladen.  Diese in Privtabesitz befindliche Kirche aus dem Jahre 565 steht auf einem alten Kultplatz, dem sogenannten Hohenstein. Faszinierende Funde aus dem Mittelalter und neue Erkenntnisse belegen und untermauern das in dieser gesamten Region eine 50.000 Jahre alte Siedlung aus der Steinzeit ihre Spuren hinterlassen hatte. 

 

Doch neben diese Funden und historischen Fakten, haben wir es auch mit uralten Sagen, Mythen und Legenden zu tun. Eine ganz besondere widmet sich dem heiligen Ägigi. Dieser versteckte Ort der zur damailgen Zeit als Kult.-Opfer und Andachtsort gedient hat, offenbart bei einem Besuch auch seine mächtige Ausstrahlung. Ein wahrlich seltsamer Ort an dem selbst die einheimischen Jäger ihre Feldmessen am sogenannten ,,Jägerstein“ seit dem Jahre 1955 abhalten.  Man ist sich unter den Forschern und Historikern bis heute nicht einig wann dieser Burgstall am Hohenstein erbaut wurde. Ledeglich aus einem Dokument aus dem Jahre 1342 wird diese Gegend ersmalig erwähnt. 

Die Legende von Ägidi und der Hirsch. 

Die Kirche an diesem Energiegelandenen Felsen und seiner seltsamen Beschaffenheit ist dem heiligen Ägidi, dem im Mittelalter populärsten Heiligen Europas geweiht. Der Legende nach hatte ein wohlhabender Kaufmann all seinen Besitz den Armen verschenkt. Nach dieser guten Tat begab sich dieser in ein Boot und gab sich gänzlich dem Element Wasser hin. In weiterer Folge wurde dieser an Land getrieben wo er im Sumpf als ein Einsiedler lebte und von der Milch einer Hirschkuh sich säugen ernährte. Doch lauerte Gefahr! In dieser Gegend war der Westgotenkönig Wamba auf der Jagt und wollte diese eine Hirschkuh erlegen. Eines Tages erblickte der König die Kuh und schoss einen Pfeil ab. Ägidi erbickte dies und warf sich auf die schützend Hirschkuh sodass der Pfeil des Königs ihn schwer verletzt hatte. Ägidi überlebte diesen Unfall und wurde später der Leiter eines Klosters. Es war kein anderer als König Wamba der um das Jahr 680 ein Kloster erbauen lies für Ägidi - ein Akt der Busse für den einen Zwischenfall mit dem Pfeil. Weitere Legenden zufolge sollte der heilige Ägidi den Sohn des Fürsten von Nîmes, der Stadt der keltischen Quellgottheit wieder zum Leben erweckt haben.

 

Der besondere Hirsch 

Spannend in diesem Zusammenhang ist doch ebenso die wiederkehrende Symbolik des Hirschen. Der Hirsch selber ist wie bekannt in vielen Religionen ein Symbol für den sterbenden und wiederauferstehenden Gott der selbst in christlichen Lehren verkörpert wird. Bei den Schamanen und bei den Kelten findet der weiße Hirsch mit seiner weißen, reinen Symbolik einen wichtigen Aspekt in der Anderswelterfahrung. Wahrlich eine für viele Menschen suspekte Offenbarung solch ein weißer Hirsch, dessen Phänomen man sich bis heute nicht erklären kann und dessen Geschichte und Interprationen von vielen Glaubenssätzen und einen gewissen Aberglauben zeugen der ebenso in der Jägerschaft mit dem ,,heiligen Hubertus“ Einklang findet. Hier sprechen wir von der Symbolik des weißen Hirschen mit seinem Geweih und den leuchtendem Kreuz in der Mitte. 

 

Zusammenfassung

Weiterführende Gedanken, eigene Erlebnisse und Radiästhetische Messungen bestätigen die gängige Wortwahl für diesen Platz ,,Alter Kultort, oder Kraftplatz“. Bei unserem Besuch an diesem Kultort ist uns insbesondere aufgefallen das am sogenannten Hohenstein oder auch Jägerstein sich das Empfinden von einem Forscherkollegen von mir drastisch verändert hatte. Zuvor noch hatte mir dieser noch bei der Reise zu diesem Platz von leichten Kopfschmerzen berichtet, die bei einer kleiner Rast am Jägerstein verschwunden waren. Dieser Bericht deckte sich ebenso mit den damaligen Aussagen von einem einheimischen, der immer wieder diesen Platz aufgesucht hatte wen es ihm schlecht ging. Konnte dieser Platz tatsächlich heilen ? Weitere Radiästhetische Messungen ergaben das an diesem Ort tatsächlich ein Exkarnationspunkt vorzufinden war. 

In meinem Buch ,,Der Magische Dreisesselberg“ beschreibe ich solch einen Exkarnationspunkt bei einer Kapelle in Oberschwarzenberg wie folgt. 

 

,,Es wäre gut möglich, dass die Kirche diese Kapelle bewusst auf genau diesem Platz erbaut hat. Bei näherer Betrachtung und nach Berichten Einheimischer war dieser Ort „Vor der Kapelle“ schon ein besonderer – mit einigen Legenden wie zum Beispiel die der 7 Engel. Leider konnten wir bis zum heutigen Tag noch keine Indizien dafür finden, dass genau an diesem Punkt einst eine keltische Kultstätte oder dergleichen gestanden hat. 

Jedoch kann man in der geomantischen Forschungsarbeit sehr wohl davon ausgehen, dass solch ein beschriebener Punkt im Zusammenhang mit der Sieben von einem Exkarnationspunkt oder auch Portalpunkt zeugt. Diese Exkarnationspunkte sind spezielle Plätze, die teils von der Kirche genutzt, verschlossen und erbaut wurden und die man auch als Seelenportale bezeichnen könnte.

 

Nun, es wäre tatsächlich Spannend sich dieses gesamte Gebiet mal etwas näher anzusehen. Am Beispiel des Dreisesselberges haben wir doch tatsächlich erkannt das es noch viel mehr gibt das wir heute noch nicht verstehen - Ja - auch nachweislich ! 

Weitere Berichte aus der Gegend laden auch hier dazu ein dieses Gebiet etwas näher zu betrachten. So wird von einem Bauern aus der gegen berichtet das dieser immer wiederkehrende Lichtpunkte im Wald beobachtet und es ihm bis heute ein Rätsel ist was diese Lichtpunkte sein könnten.  

 

Könnte es damanch wirklich so sein das dieser Platz ein … ,,Portalpunkt“ sein könnte ? 

 

Nun, die Legenden des Hirschen im zusamnmenhang mit dem heiligen Ägili und dem heiligen Hupertus besagen es - zumindest ,,weiterführend oder weitergedacht! 

 

Ein Beitrag von Marcus E. Levski

Textquelle: Heimatbuch Engerwitzdorf

Textquelle: Publikation „Neue Steinzeitfunde im Unteren Mühlviertel“ von Alexander Binsteiner und Erwin M. Ruprechtsberge

https://de.wikipedia.org/wiki/Nîmes

https://de.wikipedia.org/wiki/Ägidius_(Heiliger)

http://www.viasaga.de/maerchen-und-sagen/ein-goettlicher-bote.html

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